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Matthias Gröbner: Partner bei Detecon International GmbH

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igitalisierung bringt Business und IT immer enger zusammen. Wer Digitalisierung verstehen will, muss daher in beiden Welten beheimatet sein. Deshalb finde ich Digitalisierung so spannend.

Technologie hat mich schon immer fasziniert. Als promovierter Informatiker und Software-Entwickler habe ich die technologischen Grundlagen der Digitalisierung gelernt und praktisch angewendet.

Geschäftsmodelle und -abläufe machen mich neugierig. Als Strategieberater habe ich tiefen Einblick in das Business von Versicherungen und Banken erhalten und konnte umfangreiche Erfahrungen als Vermittler zwischen Business und IT sammeln.

„Die Digitalisierung entscheidet über Gewinner und Verlierer im Versicherungsmarkt“

Vielerorts ist in den Chefetagen Unsicherheit anzutreffen: Welche Auswirkungen haben digitale Technologien wie Data Analytics auf Prozesse und Produkte? Welche Versicherungsprozesse können standardisiert und in eine globale Digitalfabrik überführt werden? Wie kann sich unser Unternehmen vom Produkt- zum Serviceanbieter wandeln? Und sind FinTechs und InsurTechs eher Konkurrenten oder doch Partner?

Meine Motivation: Klassische und digitale Welten verbinden

Seit 13 Jahren berate ich CIOs und COOs von Versicherungen und Banken. Zunächst bei der Boston Consulting Group (BCG), wo ich als Projektleiter die Auswirkungen von Post Merger Integration von Versicherungen oder IT-Zielbilder für neue Betriebsmodelle mitgestaltet habe. Bei Roland Berger kamen dann Transformationsprojekte wie der Bau von Shared Service Centern oder IT-Cost-Cutting-Vorhaben dazu.

Eine Erkenntnis ist mir besonders wichtig: Digitalisierung findet nicht nur in ausgegliederten Einheiten wie Incubation Hubs und Digital Labs statt, sondern braucht stets auch Modifikationen in den „klassischen“ Geschäftsprozessen und -einheiten. So schafft zum Beispiel erst die zielgerichtete Erfassung und Bewertung von Kundendaten die Grundlage für Serviceinnovationen. Und nur ein struk­tu­rier­tes Partnering auf Basis standardisierter Services befähigt zum Aufbau starker Netzwerke oder Kooperationen mit FinTechs und InsurTechs. Agil und wand­lungs­fä­hig wird eine IT-Landschaft nur, wenn auch die zugehörigen Ent­schei­dungs­struk­tu­ren tatsächlich schnell reagieren. Meine Erfahrungen zeigen mir aber auch, dass Agilität nicht das Allheilmittel ist – in vielen Situationen sind immer noch klassisches Vorgehen und Methoden erste Wahl.

Meine Überzeugung: Expertise resultiert aus Know-how

Für mich war es daher auch konsequent, mich mit Detecon einer Ma­nage­ment­be­ra­tung anzuschließen, der die Potenziale von Kommunikationstechnologien sozusagen in den Genen liegen. Das Know-how aus weltweiten Projekten, kombiniert mit der Expertise unseres Shareholders, der Deutschen Telekom, einem Vorreiter der Digitalisierung, macht uns zu Experten für den digitalen Wandel. Erfahren Sie mehr über meine Tätigkeit als Berater.

„Erfahrungen nützen gar nichts, wenn man keine Lehren daraus zieht.“ Friedrich II. (Friedrich der Große)

Und weil der „Digital Change“ nur erfolgreich sein kann, wenn er strukturiert erfolgt, sind Umsetzungskonzepte wie Enterprise Architecture Management für mich weitaus mehr als nur ein Framework. Ich sehe sie als eine Denkweise, um digitale Szenarien und Handlungsfelder sowie Unternehmens- und IT-Ar­chi­tek­tu­ren systematisch bewerten und gestalten zu können. Die Detecon als Mitglied der Open Group und Zertifizierungspartner für TOGAF (Open Group Architecture Framework) bringt hierfür weithin anerkanntes Know-how mit.

Wenn es mir die Zeit erlaubt…

…höre ich gerne klassische Musik. Mein Lieblingskomponist ist Gustav Mahler, in dessen Musik sich der Übergang von alter Welt zur Moderne widerspiegelt. Diese Spannung fasziniert mich.

Jede Veränderung, wie sie etwa die Digitalisierung erzeugt, braucht zudem auch einen festen Anker zur Orientierung. Daher unterstütze ich als Bei­rats­vor­sit­zen­der die Stiftung „Option für die Jugend“ , welche das soziale und ge­sell­schaft­li­che Engagement von Kindern und Jugendlichen fördert und deren Persönlichkeit stärkt. Hierfür gebe ich gerne meine Erfahrungen weiter, auch weil ich davon überzeugt bin, dass junge Menschen Freiräume brauchen, um neue Ideen und Träume zu verwirklichen.

Sie haben Fragen oder möchten sich mit mir austauschen?